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Julie und Julia  
Julie und Julia

von Julie Powell
 
Vorgestellt von: Caxirta (Ravenclaw)


Allgemeines zum Buch Julie und Julia und dem Autor Julie Powell

Der Erfolgsroman von Julie Powell mit dem Untertitel "365 Tage, 524 Rezepte und 1 winzige Küche" ist eine wundervolle autobiographische Komödie. 2009 wurde das, ursprünglich auf einem Weblog basierende, Buch mit Amy Adams und Meryl Streep in den Rollen von Julie und Julia verfilmt.
Es ist für Leser ab dem 14. Lebensjahr geeignet. Die Perspektivenwechsel zwischen den Geschichten der beiden Frauen sind klar gekennzeichnet, aber aufgrund der Sprache und der Thematik des gesamten Werkes empfehle ich es ab dem 16. Lebensjahr.

Inhaltsbeschreibung zum Buch Julie und Julia von Julie Powell

Die Protagonistin Julie wird bald dreißig Jahre alt, ist verheiratet, besitzt zwei Katzen, arbeitet in einem Großraumbüro als Sekretärin und hat aufgrund des so genannten PCO-Syndroms Schwierigkeiten, endlich schwanger zu werden. Sie leidet unter allgemeiner Unzufriedenheit mit ihrem Leben und auch der Umzug in eine neue Wohnung bringt nichts Erfreuliches, außer einer Fahrzeitverkürzung von und zur Arbeit ihres Mannes Eric. Doch eines Tages fasst sie den Entschluss, sich aus der Misere zu befreien, indem sie sich einer neuen Aufgabe stellt. Sie beschließt den Kochbuch-Klassiker "Mastering the Art of French Cooking" von Julia Child Rezept für Rezept nachzukochen. Um sicher zu gehen, dass sie ihre selbst erfundene Mission wirklich durchzieht – denn auch das ist eines von Julies Problemen, sie bringt nichts zu Ende – beschließt sie, einen Blog darüber zu führen. Sie schreibt ihr Ziel, das gesamte Buch mit 524 Rezepten innerhalb eines Jahres zu schaffen, öffentlich nieder und hofft, sich mit diesem Schritt selbst bereits genug Druck zu machen, um ihren Plan konsequent zu verfolgen.
Im Gegensatz zu Julie scheint Julia, die der Leser als Frau mittleren Alters kennenlernt, ein deutlich besseres Leben zu haben. Zielstrebig hat sie ihren Mann Paul erobert und kann mit ihm ab Mitte der 40er Jahre durch die Welt reisen. Allerdings fehlt ihr eine interessante Beschäftigung, während er arbeitet. Als sie nach Paris ziehen, entdeckt sie die französische Küche für sich und weil sie sehr gerne isst, beschließt sie, dass sie am besten gleich die französische Kochkunst erlernt. Doch welcher angesehene Koch möchte zu jener Zeit einer 1,88 Meter großen, US-amerikanischen Frau diese Ausbildung gewähren?
Julia findet ihren Weg, denn Jahrzehnte später ist sie das leuchtende Vorbild für Julie, die versucht der berühmten Köchin zu folgen, um endlich wieder Sinn und Freude in ihrem Leben zu finden. Aber gelingt es Julie, ihr selbstgestecktes Ziel rechtzeitig zu erreichen? Welche Hindernisse muss sie bewältigen? Was halten ihr Mann, ihre Mutter, ihre Freunde und ihre Arbeitskollegen von ihrem Projekt? Bekommt sie Hilfe oder muss sie es am Ende allein schaffen? Und wie hat es eigentlich Julia Child geschafft, sich in einer von Männern dominierten Welt überhaupt durchzusetzen? Wer steht ihr, einer Ausländerin in Frankreich, zur Seite und wer legt ihr nur weitere Steine in den Weg?

Die Meinung von Caxirta (Ravenclaw) zu Julie und Julia von Julie Powell

Mir gefällt besonders der lebendige, lockere Schreibstil und die offenkundige Selbstironie der Ich-Perspektive, die dieses, zum Großteil autobiographische, Werk zu einem Lesevergnügen machen. Es ist etwas schade, dass die Passagen über Julia Child recht knapp gehalten sind. Allerdings basieren diese Szenen überwiegend auf Aufzeichnungen in Form von Briefen und Tagebüchern und werden, weil sie immer wieder in der Haupthandlung von Julies Erlebnissen eingestreut sind, zu kleinen Schätzen innerhalb des Buchs. Obwohl sich der Inhalt selbstverständlich meistens um Speisen und deren Zubereitung dreht, gibt es keine vollständige Kochanleitungen. Dafür kann man sich über lustige Beschreibungen, zum Beispiel, wie eine blutige Koch-Anfängerin versucht ein Ei zu pochieren, prächtig amüsieren.
Zusammengefasst ist "Julie & Julia" als einfache Lektüre für zwischendurch bestens geeignet und auch für primär nicht am Kochen interessierte Leser zu empfehlen.

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